BRUSTREKONSTRUKTION MIT BAUCHGEWEBE

Der Brustaufbau (Rekonstruktion) mit patienteneigenem Gewebe (Eigengewebe) ist in vielen Fällen die Präferenz des Patienten. Bei der Operation, bei der die Haut und das Unterhautgewebe im unteren Teil des Bauches verwendet werden, wird die Anwendung der Brustrekonstruktion mit dem Bauchgewebe abgeschlossen, indem es in den Brustbereich übertragen wird.

Die Brustrekonstruktion mit Bauchgewebe, die mehr chirurgisches Können erfordert als die Brustprothese, wird im Gegensatz zur Brustprothese hauptsächlich bei Patientinnen angewendet, die eine Strahlentherapie, Chemotherapie (Spätperiode) oder gleichzeitig eine Mastektomie (Brustentfernung) erhalten haben. Im Gegensatz zu einer Rekonstruktion mit einer Prothese muss man Hautverlust, Infektionen oder Komplikationen wie zum Beispiel eine Kapselbildung nicht befürchten. Außerdem muss die Operation im Laufe der Zeit nicht wiederholt werden. Das Ergebnis verhilft der Brust zu einem natürlichen und ästhetischen Aussehen. Neben dem ästhetischen Nutzen einer Brustrekonstruktion hat der Eingriff auch einen psychologischen Stellenwert für Betroffene.

Der Heilungsprozess postoperativer Wunden variiert je nachdem, ob der Patient raucht oder nicht. Das Rauchen ist einer der Faktoren, die das Abheilen der Narben nach der Operation bestimmen. Selten können jedoch auch unerwartete Probleme nach einem chirurgischen Eingriff auftreten. Diese Probleme werden unter Anleitung unseres Fachpersonals schnell in den Griff bekommen und schnellstmöglich behandelt. Nach der Anwendung der Brustrekonstruktion mit Bauchgewebe ist der Patient in innerhalb von 4 bis 6 Wochen gesellschaftsfähig. Dieser Prozess kann je nach medizinischem Profil Unterschiede vorweisen…