Brustvergrößerung

In Fällen, in denen eine Brust kleiner als die andere ist oder die Größe beider Brüste die Patientin nicht zufrieden stellt, wird die bevorzugte Brustvergrößerungsoperation mit körpereigenem Gewebe oder einem Implantat (Prothese) durchgeführt.

Vor der Operation sollte je nach Alter der Patientin eine Ultraschalluntersuchung- und Mammographie der Brust durchgeführt und die Brust genau analysiert werden. Für die Brustvergrößerung können 3 verschiedene Zugangswege verwendet werden: unter dem Arm, um die Brustwarze oder unter der Brustfalte. Wenn bei der Patientin in der Bildgebung keine verdächtige Masse gefunden wird, wird ein Brustimplantat eingesetzt, um die Anforderungen der Patientin zu erfüllen. Bei Brustvergrößerungsoperationen, bei denen körpereigenes Gewebe bevorzugt wird, werden dem Brustgewebe Fettschichten und Stammzellen aus den seitlichen Bauchpartien zugefügt. Bei Brustvergrößerungsverfahren mit Implantaten wird silikonhaltiges Gel in den entsprechenden Bereich eingebracht. Silikonanwendungen haben eine lebenslange Nutzung. Regelmäßige Kontrollen werden von Ihrem Arzt im Hinblick auf Probleme empfohlen, die mit dem Silikonimplantat selbst auftreten können.

Eine Brustvergrößerungsoperation, die durchschnittlich 1-2 Stunden dauert, birgt Risiken wie Infektionen, Brustschmerzen, Narbengewebe, das die Form des Implantats verzerrt, und Blutungen. In solchen Fällen kann eine erneute Operation erforderlich sein, um die Implantate zu entfernen und zu ersetzen.

Brustvergrößerungsoperationen werden mit einem einzigen Schnitt von 4-5 cm für jede Brust durchgeführt. Wie bei jeder Operation mit Schnitt bleibt auch bei der Brustvergrößerung eine Narbe zurück. Obwohl diese Spuren im Laufe der Zeit bis zu einem gewissen Grad verschwinden, verschwinden sie nicht vollständig. An diesem Punkt ist es wichtig, den Ort zu wählen, an dem die Narbe am wenigsten sichtbar oder am besten versteckt ist.